Euphorischer Start

Arrival
Nach einem ungeplant aufregenden Start konnte ich um 6:00Uhr doch endlich voll abheben. Da die Sonne in Irland erst eine Stunde spaeter ankommt bin ich nach einem zweistündigen Flug um 7.00 am. in Shannon angekommen um um 10:00 netter Weise von meinem Vermieter am Busbahnhof in Galway abgeholt zu werden. – Ich bin in Irland.

Im Pub
Nachdem das Café in dem wir einen Tee trinken wollten verschlossen war, führte er mich gegenüber in einen „Männerpub“. Früher mussten Frauen in separate Räume da der Pubaufenthalt sich für die Damen nicht gehörte – Glück gehabt, wir dürfen an einem Tisch sitzen. Die Decken sind niedrig, die Fenster sind klein, die Tische sind umgebaute Nähmaschinen und es sieht urig aus. An der Bar sitzen einige Männer und trinken Guinnes – um 10Uhr morgens „They start drinking at seven.“ – Ich bin in Irland.

Berlinerstraße 317 = Gallimbh House, Dublinroad
Als wir zur Wohnung fahren um den Vertrag zu unterzeichnen frage ich warum die Häuser alle Namen haben und keine Zahlen. „It’s probably because ‚dis road is too long, numbers would be confusing.“ Darüber muss ich nachdenken – Ich bin in Irland.

„If you happy and you know it clap your hands“
Ich hab den Vertrag in der Tasche, hab nach einem wirklich chaotischen Start meine Sachen beisammen und habe aufgrund einschneidender Erlebnisse realisiert: Ich bin in Irland. Mein Zimmer ist genial und in mir macht sich ein Gefühl breit „you‘re unbelievable, uh ah ah, uh ah ah, unbelievable”. Ich überquere die Straße, stelle mich an die Bushaltestelle um in die Stadt zu fahren und mich mit dem nötigsten an Pappbrot und Marmelade für die nächsten Tage einzudecken. Es gibt keinen Fahrplan, aber ich weiß, dass der Bus im halbstündigen Takt fährt – Ich bin in Irland. Zeit sich noch ein bisschen über alles zu freuen und meine perfekte Planung auszukosten – juppih wäre ich ein Mann würde ich jetzt mit meinen Muskeln spielen. Statt dessen springe ich vor Freude hoch und fange ein bisschen zu steppen an. Da kommt der Bus in Richtung Stadt,
oh, falsche Straßenseite. Wenn ichs mir recht überlege hatte ich mich von Anfang an gefragt warum alle landeinwärts fahren wollen und niemand Richtung Stadt. Die Autos die direkt vor meiner Nase in die andere Richtung gefahren sind haben meiner Überzeugung auf der richtigen Straßenseite zu sein offenbar keinen Abbruch getan. –

Du bist in Irland!


2 Antworten auf „Euphorischer Start“


  1. 1 Leonardo Siqueira 11. September 2009 um 16:45 Uhr

    Hei Lina, bom saber de noticias suas, adorei a idéia de um blog. A escrita livre, o fazer artístico e licença poética são sempre maravilhosos! Espero poder escrever, de preferência, em uma língua que outros leitores me compreendam, afinal de contas, parte fundamental num blog são os comentários entre os leitores.
    Enfim, enfim… Já me estendi o suficiente!

    Ate à próxima (que será em breve),

    Leo!

  2. 2 isabel 14. September 2009 um 9:39 Uhr

    hey lina,
    wowwwwwwww dann mal viel spaß in irland. ich habs echt geliebt und bin sicher, dass es dir auch gefallen wird. OOOOOOO du kannst jeden Abend tolle live Musik genießen!! Neuseeland erinnert mich auch manchmal an Irland mit all den Schafen und Kühen!
    Liebe Grüße und viel Spaß (durch Langeweile im Studivz bin ich stakend auf diesen link hingewiesen worden ;D- nicht das du dich wunderst;D)
    isa

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